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By Urs Marti

Inhalt
Einleitung
Seite 1
I
Nietzsches Urteil tiber die Franz6sische Revolution
Seite 8
II
Rousseau , Kant und die Moralitat der Revolution
Seite 26
III
Der Umsturz als Autoritatszerfall.
Nietzsches Beschaftigung mit der Geschichte der Revolution
Seite 58
IV
Die offizielle und die verborgene Revolution
Seite 88
V
1848 - spate Folgen einer gescheiterten Revolution
Seite 144
VI
Die soziale Revolution und die sozialistische Bewegung
Seite 141
VII
Aspekte der Demokratisierung
Seite 189
VIII
Der hohere Mensch und seine demokratische Herkunfi
Seite 236
IX
Revolutionare Hoffnungen eines unpolitischen Menschen
Seite 269
Schluss
Seire 296
Anmerkungen
Seite 303
Bibliographie
Seite 384
Personenregister

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Jahrhunderts skeptisch bis feindselig gegenübersteht. Sein Begriff der »natürlichen Natur« dient allein polemischen Zwecken. Die gewalttätige Natur, die Menschengruppen gegeneinander ausspielt, ist das ideologische Leitbild des Sozialdarwinismus eher denn dasjenige Nietzsches. Mit dem Begriff »Moralität der Revolution« wird suggeriert, die Forderung nach einer verfassungsmässigen Ordnung sei bloss von moralischen Erwägungen, letztlich von Ressentiments geleitet. Die Frage nach dem Zweck und nach der Legitimität der politischen Ordnung wird von Nietzsche im Hinblick auf die Revolution gar nicht berührt.

Wahrlich, Rom, der Herkules unter den Völkern, wurde durch das judäische Gift so wirksam verzehrt, dass Helm und Harnisch seinen welkenden Gliedern entsanken und seine imperatorische Schlachtstimme herabsiechte zu Pfaffengewimmer und Kastratengetriller« (Heine DHA 8,1/128). Wichtige Elemente, die Nietzsche am Schluss der ersten Abhandlung von Zur Genealogie der Moral als Argumente für seine Absage an die Französische Revolution verwenden wird, sind auf den ersten Seiten der Romantischen Schule bereits versammelt.

Ein anderes Element in Burckhardts Geschichtsauffassung ist im Hinblick auf Nietzsches spätere Entwicklung von Bedeutung. Die Erkenntnis, dass die Macht böse ist, bestätigt sich für Burckhardt auch in der Betrachtung revolutionärer Prozesse. Diese Erfahrung möchte er »mit Louis XIV und Napoleon und revolutionären Volksregierungen [... ] exempliren« (Burckhardt/Ganz/260). Die schrankenlose Ausdehnung des staatlichen Machtanspruchs und die Verdrängung der Religion als Legitimationsbasis staatlicher Politik durch reine Machterwägungen können zwar als Merkmale des Revolutionszeitalters angeführt werden, es sind aber für Burckhardt letztlich nur Aspekte der der Weltgeschichte zugrundeliegenden Gesetzmässigkeit.

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